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Achtziger Mode
Chanels Liebe zu Perlen und Vergoldungen fand für die Achtziger Mode ihre Fortsetzung durch Lagerfeld. Lagerfelds Chanel-Kollektionen waren extrem teuer. Ein maßgeschneidertes Kostüm kostete über 10000 EUR, und selbst ein Modell von der Stange konnte es immer noch auf eine fast fünfstellige Summe bringen. Eine einzelne berühmt-berüchtigte Jacke in einer Kollektion trug deutlich sichtbar ein 100000 EUR-Preisetikett, so dass Yuppies, die dieses Geld hinlegten, sich freuten, dass ihre Kleidung diese Tatsache ausposaunte. Lagerfelds Liebesaffäre mit dem CC-Logo passte perfekt zum Zeitgeist der Achtziger Mode und erwies sich als clevere Marketingstrategie. Die Verkaufszahlen von Chanel-Kleidung, -Accessoires und -Parfüm schnellten in die Höhe, und Chanel-Boutiquen schössen überall auf der Welt wie Pilze aus dem Boden. Secondhand-Chanel-Kleidung aus den Achtzigern und Neunzigern war stets teuer, weil es immer Frauen gab, die den Status und den Look wollten, aber den Originalpreis dafür nicht bezahlen konnten oder wollten. In jüngster Zeit taucht Chanel-Kleidung aus den Achtzigern aber in Geschäften für klassische Designermode auf, in denen die Preise verhandelbar sind. Chanel-Couture aus dieser Periode ist ein echter Fund, aber auch Pret-a-porter-Kleidung ist heiß begehrt. Am teuersten sind Kostüme, während Kleider, Blusen und Strickwaren noch zu Schnäppchenpreisen zu bekommen sind.
 
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