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Schnürmieder von Jean Paul Gaultier - Enfant terrible der Mode

Er entwirft durchaus „Vernünftiges" - gut geschnittene Blazer, Hosen, Hemden. Was ihn aber zum Enfant terrible der Mode und gleichzeitig zum Trendsetter macht, ist etwas ganz anderes. Er verstößt mit seinen Kreationen gegen den „guten Geschmack", er durchbricht Tabu-Schranken. Überdeutlich sind die Anspielungen auf die Sexualität der Geschlechter. Das Schnürmieder ist so etwas wie ein Markenzeichen. Er läßt es von Marylin, dem superfemininen Transvestiten, vorführen. Die Flasche seines Parfüms ist ein weiblicher Torso mit Mieder - in Variationen für die verschiedenen Flaschengrößen. Gaultier entwirft Kostüme für Theater, Ballett, Filme - immer ist „Dessoushaftes" dabei. Madonna gehört zu den medienträchtigsten Stars im „Gaultier-Mieder".

Androgynes ist für seine Mode typisch. Seine Männer tragen auch Röcke. „Warum nicht?" hat ihn die FAZ zitiert, „der Rock hat kein Geschlecht. Denken Sie an die Schotten und Griechen".

Gaultier hat seine Karriere „solide" begonnen, mit Kollektionen, die er zum Beispiel für Byblos entwirft und Schuhe für Stephane Kelian. Mit seinen „vernünftigen", gut geschnittenen Jacken, Hosen etc. verdient das Millionen-Unternehmen Geld. Das Spektakuläre seiner Schauen und der Modelle, über die man spricht, die ihn zum Enfant terrible der Mode machen und die man als Anstoß für neue Ideen betrachtet, seine Art der Selbstdarstellung, sind gut für's Image und drücken eine andere, künstlerische Seite seiner Persönlichkeit aus.

 
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