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Reitbekleidung

Die traditionelle Reitbekleidung hat in der modernen Garderobe Spuren hinterlassen. Die Ergononie des Reitens bestimmt noch heute den Schnitt vieler Kleidungsstücke. Die Seitenschlitze und die schrägen Taschen der Hackingjacke etwa werden für den Reiter konzipiert.

Reitbekleidung wird nach wie vor so zugeschnitten, dass sie ihrer Aufgabe auf elegante Weise gerecht wird; allerdings wirkt sie inzwischen eher leger, da ihr Stil von der Tradition des amerikanischen Westens ebenso geprägt ist wie von der englischen Reittradition. Hosen, Stiefel und Jacken, die früher einen spezifischen Zweck und einen genau festgelegten Platz innerhalb der Kleiderordnung hatten, sind längst von den Modeschöpfern entdeckt worden. Man trägt sie inzwischen auch auf der Strasse. Jacken mit doppelten Seitenschlitzen sind fürs Pferdespringen gedacht, während der Mantel, den man beim Wettreiten auf ebenem Gelände trägt, nur einen Rückenschlitz hat, da der Reiter dabei grösstenteils im Sattel sitzen bleibt. Die Hosen für Reitturniere mussten ursprünglich weiss sein, inzwischen sieht man sie in allen möglichen Farben.

Je hochrangiger das Turnier, desto förmlicher die ReitbeKleidung: Der Dressurfrack, der bei Turnieren der Spitzenklasse getragen wird, ist wie ein Cut geschnitten. Der offizielle Dreß für die Jagd ist der rote Jägerrock.

 
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