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Kletterschuh

Wer sich dem adrenalinhaltigen »Sportklettern« verschrieben hat, wählt die schwierigen kürzeren Routen, von denen manche an einem Tag bewältigt werden können. Schuhe und Ausrüstung für diese neue Art des Bergsteigens sind so konzipiert, daß sie raffinierte gymnastische Kletterübungen ermöglichen. Im Gegensatz zu dem klobigen Kletterschuh der sechziger Jahre verstärkt der neue, leichte Kletterschuh die Reibung. Der Kletterschuh sitzt wie ein enger Handschuh, so dass die Schuhsohle beim Klettern praktisch zu einem Teil des Fusses wird; es gibt keinen Schlüpfungsverlust.

Die Anfang der achtziger Jahre entwickelte, stark haftende Gummisohle hat zu neuen Klettertechniken geführt. Die Technik, sich mit der weichen Sohle an einem winzigen Felsvorsprung festzuhalten, nennt man »Piazen«; unter »Kantenklettern« versteht man das Festhaken der Sohle an einem Felsrand; wenn der Fuss in eine Felsspalte geschoben wird, reden Kletterprofis von »Kaminklettern«. Es gibt heute unterschiedliche Spezialschuhe für das Reibungs-, das Riff- und das Wandklettern. Eine über Fersen und Zehen hochgezogene Sohle, durch die eine Vorspannung erzeugt wird, läßt die Zehen Halt finden.   Der Kletterschuh ist mit Cambrelle gefüttert.

 
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