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Wespentaille und Korsett
Als in den Neunzigern der Trend zur "Unterwäsche als Oberbekleidung" aufkam, gaben sich aufgewecktere Mitglieder der modebegeisterten Kreise alle Mühe, dieses letzte Tabu der klassischen Mode zu brechen. Korsetts, Körbchen-BHs und Unterröcke werden aus den dunklen Hinterzimmern der Geschäfte für klassische Designermode ins Scheinwerferlicht geholt. Der legendäre Couturier Paul Poiret verabschiedet Anfang des 20. Jahrhunderts das Korsett, und die nächste Generation von Designern wie Chanel und Schiaparelli folgt ihm in diesem umstrittenen Schritt. Mitte der zwanziger Jahre war das Korsett gründlich außer Mode und blieb es, bis Dior es als Mittel wiederentdeckte, die extrem schmale, geschnürte Wespentaille zu erhalten, die für seinen New Look so typisch war. "Ohne Fundamente", sagte Dior, "gibt es keine Mode." Zum Glück schnürten diese Korsetts - dank neuer Nachkriegsmaterialien wie Nylon, das eine Dehnbarkeit in alle Richtungen versprach - nicht mehr so stark ein. Riesige "Wespentaillen"-Gürtel betonten die schmalen Taillen der Sanduhrform der Frauen.
 
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